Nachtrag: Pfizer Inc. steht vor Einigung mit den Sammelklägern

Ein Nachtrag zum  Beitrag „Eine „Klasse“ für sich. Pfizer Inc. sieht sich einer „Class-Action“ gegenüber“ vom 12.10.2016.

Auf nicht weniger als 486 Millionen US-Dollar lautet der Gesamtbetrag, der eine Einigung in der aktuell gegen die Firma Pfizer Inc. geführten Sammelklage besiegeln soll. In dieser Höhe haben die Prozessbeteiligten jedenfalls eine vorläufige Einigung der seit Jahren andauernden Auseinandersetzung erzielt.
Nach Ablauf der Frist, innerhalb derer Einwendungen gegen die vorgesehene Einigung vorgebracht werden konnten, wird das mit der Sache befasste Gericht nun am 21.12.2016 die finale Anhörung („final approval hearing“) zum wirksamen Zustandekommen der Einigung abhalten und hierbei bewerten, ob es sich um eine ausgewogene, faire Regelung handelt. Zugleich wird das Gericht die im Betrag eingeschlossenen Kosten und Anwaltsgebühren auf ihre Angemessenheit überprüfen.
Es steht zu erwarten, dass die Einigung wie vorgesehen vom Gericht gebilligt wird. Hiernach stünde der nach Abzug der Kosten etc. verbleibende Betrag den Sammelklägern als Entschädigung zur Verfügung, soweit diese fristgerecht ihre Ansprüche angemeldet haben.

Dies ist noch bis 28.01.2017 möglich.

Vorläufig und unter Berücksichtigung aller, im fraglichen Zeitraum gekauften Aktien, wurde ein Schadensausgleichsbetrag pro Aktie von 0,13 US-Dollar ermittelt, allerdings unter der Annahme, dass alle betroffenen Aktionäre der Sammelklage beitreten. Soweit Betroffene nicht vom ihrem Recht zum Beitritt Gebrauch machen und von der Geltendmachung von Kompensationsansprüchen absehen, erhöht dies letztlich die Ausschüttung für die Sammelkläger.

Gern beraten wir Sie zu weiteren Einzelheiten.

Mitgeteilt von: Jens Bühner, Rechtsanwalt LLM. EUR.
06.12.2016

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